Nachlese zur Exkursion nach Altenburg am 12.10.2014

Diese Exkursion war ein Novum in zweierlei Hinsicht, entstanden aus Wünschen unserer Mitglieder:

Zum Ersten war die Exkursion nicht langfristig geplant, sondern relativ kurzfristig angesetzt; die Ankündigung erfolgte ausschließlich über Internet und telefonische Benachrichtigung. Wir wollten testen, ob es auf diesem Weg künftig möglich ist, spontan und mit geringem Aufwand interessante Ausstellungen und Veranstaltungen zu besuchen.

Zum Zweiten fand die Exkursion an einem Sonntag statt, weil von einigen Mitgliedern, die samstags arbeiten müssen, der Wunsch geäußert wurde, für Tagesexkursionen auch den Sonntag zu nutzen.

Unser Ziel war die Sonderausstellung „Georg Spalatin – Steuermann der Reformation“ im Residenzschloss der Herzöge von Sachsen-Altenburg. Die S-Bahn brachte 18 Mitglieder in 45 Minuten nach Altenburg, die ehemalige Residenzstadt eines Thüringer Kleinstaates. Eine Führung vermittelte uns anhand von zahlreichen Ausstellungsobjekten ein umfassendes Bild über das vielseitige Wirken von Georg Spalatin (1484 – 1545) als Theologe, enger Freund und Beschützer von Martin Luther, enger Vertrauter des sächsischen Kurfürsten Friedrich III., Prinzenerzieher, Geheimsekretär und Historiograph sowie über seine Tätigkeit in Altenburg. Anschließend bekamen wir noch eine kurze „Führung zum Staunen“ durch die prunkvoll ausgestatteten Residenzräume des weitläufigen Schlosses und waren besonders von der Pracht in den großen Sälen – Bach-Saal, Festsaal und Goldsaal beeindruckt.

Zu Speis und Trank ging es dann in den Ratskeller. Auf den Marktplatz – Altenburgs „Guter Stube“ – strömten immer mehr Besucher, es war Stadtfest! Traditionell öffnet an diesem Wochenende das im 16. Jahrhundert erbaute prächtige Rathaus seine Türen, eine einmalige Gelegenheit, den Ratssaal – ein innenarchitektonisches Kleinod mit Bauelementen aus der Renaissancezeit – einen Besuch abzustatten. Darsteller im Renaissancekostüm zeigten humorvolle Szenen aus dieser Zeit. Nach einem Spaziergang bis zur Brüderkirche war eine Kaffeepause angesagt, ehe zum Rückweg geblasen wurde.

Das Fazit der Teilnehmer (gut gelaunt, aber etwas erschöpft vom vielen Laufen): Ein sehr gelungener Auftakt, sollte wiederholt werden, interessante und gut erreichbare Ziele gibt es genug!

Prof. Werner Engewald
Mitglied Freundeskreis

 

Informationen zum Artikel:

Autor:
Datum: Freitag, 6. Februar 2015 0:11
Themengebiet: Archiv, Exkursionen, Terminübersicht

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