AK Jugendstil stellt sich vor

Arbeitskreis Jugendstil

Kontakt:
Reiner Pietag, Tel.: 0341-46 16 890, Mail: reinerpt@kabelmail.de
Rainer Reusch, Tel.: 0341-86 13 808, Mail: rainer.reusch@leipzig.de

Die Veranstaltungen des AK Jugendstil finden regelmäßig am zweiten Mittwoch des Monats um 19:30 Uhr in den Werkstatträumen der Museumspädagogik im Grassimuseum (Johannisplatz 5 – 11, 04103 Leipzig), Eingang Täubchenweg, statt (Juli und August sind den Ferien vorbehalten).

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Die nächste Veranstaltung:

12.  Mai 2010:  „Architektur um 1900 in Namibia“ Präsentation Frau Marita Läppchen


Der Jugendstil war eine Kunstrichtung um 1900, die durch Wiederbelebung des Handwerks und künstlerischer Gestaltung die Verflachung des Geschmacks durch industriell hergestellte Massenartikel überwinden wollte. Tiltelbilder der namensgebenden Münchner Zeitschrift wurden übrigens in Leipzig gedruckt.

Der neue Stil verbreitete sich unter verschiedenen Namen (Sezessionsstil, Art nouveau, Modern style, Style Liberty ) in vielen Industriestaaten und umfasste bald alle Lebensbereiche.

Man kann einen floralen Stil, der auf Naturstudien und ihren Abstraktionen beruht und anfangs in Frankreich verbreitet war, sowie einen geometrischen Stil, der später in Wien entstand, unterscheiden. Den Titel Gesamtkunstwerk verdienen insbesondere Villen für Industrielle, die von berühmten Künstlern (oft Malern) gestaltet waren und die Außenhülle, die Innnenarchitektur, die Möbel und  den Tischschmuck sowie die Kleidung der Gnädigen Frau umfasste. Auch durch Verwendung kostbarer Materialien waren sie nur einem kleinen Kreis zugänglich und standen damit im Widerspruch zur ursprünglichen Idee.

Nach 1910 versachlichte der Geschmack und spätestens ab dem I. Weltkrieg verschwand der Jugendstil. Nach dem II. Weltkrieg war er als Kitsch verschrien, das lag an der oft mit gleichem Dekor versehenen überkommenen Massenware. Erst langsam wächst die Wertschätzung gut gestalteter unikater Gegenstände und Architektur (heutige Architekten bevorzugen als privates Domizil selten ihre eigenen Schöpfungen).

Die Arbeitsgruppe Jugendstil hat sich zur Aufgabe gemacht, mit selbstgestalteten Vorträgen möglichst alle Bereiche des Stils zu erkunden (wir sind keine Kunstwissenschaftler), mit Exkursionen das Wissen zu vertiefen und anschaulich zu machen und nicht zuletzt die bisherige Lücke in der Präsentation des Museums für Angewandte Kunst zu überbrücken (voraussichtlich wird der Ausstellungsbereich Jugendstil erst 2011 eröffnet).

Einige Beispiele für Vorträge finden Sie durch Anklicken:

Buntpapiere

Glasfenster

Gaudi (Span. Architekt)

Max Klinger

Plastik

Riga

Wien

Zinn

Exkursionen

Informationen zum Artikel:

Autor:
Datum: Mittwoch, 25. November 2009 12:49
Themengebiet: Archiv, Jugendstil, Terminübersicht

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