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Grassifrühstück am 12. September 2026
Herr Patzig stellt das Werk von Isolde und Hajo Rose vor
Isolde Rose, geboren 26. September 1923 in Dresden – gestorben 18. Dezember 2021 in Leipzig:
Mit Enthusiasmus begann Isolde Rose nach Beendigung des II. Weltkrieges durch Kapitulation Deutschlands an der Hochschule für bildende Künste in Dresden zu studieren. Ihr eigenes bemerkenswertes Œuvre entstand im Schatten ihres Gatten, des Bauhaus-Künstlers Hajo Rose. Das GRASSI Museum für Angewandte Kunst bewahrt ihre Zeichnungen, Collagen, Farbabzüge von Glasplatten (Dekalkomanie) sowie schriftliche Dokumente auf.
Hajo Rose (Auszug Wikipedia):
Nach einem Vorkurs bei Josef Albers war er bis Mitte 1932 in der Werkstatt für Reklame, Typografie und Druckerei bei Joost Schmidt. Daneben belegte er Kurse in der Fotografie-Abteilung bei Walter Peterhans. Weitere Lehrer waren Wassily Kandinsky, Paul Klee und Mies van der Rohe. 1932 entwarf Rose das Signet des Bauhauses, das kleine „b“. Nach der Schließung des Bauhauses zum 30. September 1932 in Dessau und Umzug nach Berlin assistierte Rose von 1933 bis 1934 bei László Moholy-Nagy in dessen Berliner Atelier. Als einer der letzten Absolventen erhielt er am 1. April 1933 das Bauhausdiplom Nr. 112 der Reklamewerkstatt.